R1-Faktor zur Energieoptimierung von Müllverbrennungsanlagen in der praktischen Umsetzung

Dieser Beitrag zielt darauf ab, Möglichkeiten aufzuzeigen, mit deren Hilfe die Energieeffizienz bei bestehenden Abfallverbrennungsanlagen im Zuge von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen erhöht werden kann. Dazu wird als Gütekriterium der von der europäischen Abfallrahmenrichtlinie beschriebene R1-Faktor herangezogen, welcher definiert, wie der Wirkungsgrad bei eben diesen Anlagen zu bestimmen ist. Es soll hier nicht darum gehen, den R1-Faktor anzuzweifeln oder in Frage zu stellen. Vielmehr wird das sich bietende Potenzial durch die vereinheitlichte Bewertungsmöglichkeit für den Typus der Abfallverwertungsanlage bei dem die Verbrennung im Vordergrund steht genutzt [Abfallrahmenrichtlinie].

Anlass zu diesem Beitrag ist der in Zukunft auftretende Bedarf, bestehende und in die Jahre gekommene Abfallverbrennungsanlagen zu sanieren und in diesem Zuge zu optimieren und deren Verfügbarkeit zu steigern. Dabei werden folgende von den Betreibern von Abfallverbrennungsanlagen geforderte technische Ziele zu erreichen sein: Erhöhung: - der Verfügbarkeit - des Kesselwirkungsgrades - des elektrischen Wirkungsgrades - des thermischen Wirkungsgrades - der Flexibilität gegenüber der Brennstoffzusammensetzung - der Flexibilität in der Betriebsweise
Autor(en)
Daniel Depta, Fabian Klonk-Markowis, Dipl.-Ing. Henning Feldmann, Dipl.-Ing. Bernd Dibke
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
23. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2011) (April 2011)
Verkaufspreis
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