STRABAG Umweltanlagen – Praxisbeispiel einer kontinuierlichen Trockenvergärung
STRABAG Umweltanlagen hat durch Planung, Bau, Inbetriebnahme und Betriebsbegleitung vieler Vergärungsanlagen mit unterschiedlichsten Inputmaterialien das Konzept der Reaktorumgebung praxisorientiert weiterentwickelt. Die kontinuierliche Trockenvergärung wird anhand der Anlage Mondercange in Luxemburg im Folgenden näher erläutert.
Neben der Beherrschung des biologischen Kernprozesses im kontinuierlichen Trockenvergärungsreaktor gewinnt die Optimierung der peripheren Einrichtungen immer mehr an Bedeutung. Unser kontinuierliches Verfahren ist dabei auf einen möglichst hohen Biogasertrag ausgerichtet. Der Pfropfenstromreaktor ist insbesondere für strukturreiche Materialien, wie Bioabfälle, Grünschnitt und organische Restmüllfraktionen, geeignet. Er zeichnet sich durch eine robuste und sichere Fahrweise aus. Der Forderung des Anlagenbetreibers nach Betriebssicherheit und nach Wirtschaftlichkeit begegnen wir mit folgendem Anspruch an die oben genannten Einrichtungen:
- Stabilität des Gesamtsystems
- hohe Verfügbarkeit der zusammenhängenden Anlagenteile
- hohe, kontinuierliche, vergleichmäßigte Gasausbeuten
- energiearmer Betrieb
- verschleißarmer Betrieb
- einfacher Betrieb, keine komplizierten Ausrüstungen - angepasst hoher Automatisierungsgrad
Autor(en)
Dipl.-Ing. Edmund Spaniol
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
23. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2011) (April 2011)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten