'Have we all gone bats?' – The Strict Protection of Wildlife under the Habitats Directive and Tourism Development: Some Lessons from Ireland

The legal protection of species of wildlife under EU law is or should have an increasing impact on tourism developments. It should typically force project modification, relocation or even in some cases project abandonment. Tourism developers are learning about these impacts rather slowly for a variety of reasons. The aim of this article is to provide legal guidance on the likely impact of the protection of species on tourism developments by examining the Irish legal experience of the protection of bats.

Der Autor analysiert am Beispiel des Schutzes von Fledermäusen den Konflikt zwischen dem strengen Artenschutzregime der FFH-Richtlinie und der Entwicklung des Tourismus in Irland. Im Anschluss an eine Einführung (I.) werden im zweiten Teil des Aufsatzes die unionsrechtlichen Vorgaben für den Schutz wildlebender Tierarten beschrieben, die sich insbesondere aus Art. 12 der FFH-Richtlinie ergeben (II.). Die im Einzelfall schwierige Umsetzung dieses Schutzregimes in Irland ist Gegenstand des dritten Teils. Der Autor berichtet dort exemplarisch über zwei Tourismusprojekte (Lough Rynn Estate und Lough Key), deren Realisierung wegen ihrer nachteiligen Wirkungen auf Fledermauspopulationen an den artenschutzrechtlichen Verboten der FFH-Richtline (bislang) gescheitert ist (III.). Die Möglichkeiten, unter denen nach Art. 16 der Richtlinie eine Ausnahme von den Verboten erteilt werden kann, werden im vierten Teil des Aufsatzes untersucht (IV.). Der Beitrag schließt mit einer Zusammenfassung und der Empfehlung, bei der Planung von Tourismusprojekten frühzeitig naturschutzfachlichen Sachverstand einzubeziehen und den jeweiligen Projektstandort auch unter dem Gesichtspunkt des Artenschutzes sorgfältig auszuwählen (V.).
Autor(en)
Marc McDonald
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
EurUp 05 / 2010 (November 2010)
Verkaufspreis
€ 32,00