Mit Blick nach vorn

Am Beispiel des Aufbaus und Betreibens eines Umweltmanagementsystems an einer deutschen Hochschule lassen sich Optimierungspotentiale aufzeigen

Betrieblicher Umweltschutz an deutschen Hochschulen wird seit Anfang der 1990er Jahre zunächst unbezahlt und dann mit festen Stellen systematisch betrieben. Der Umfang und die Wirksamkeit dieser Tätigkeit hängen stark von den zuständigen Personen und der Präferenz in den jeweiligen Institutionen ab. Das Ziel des betrieblichen Umweltschutzes besteht darin, die Hochschule weniger umweltbelastend zu betreiben und entsprechende Maßnahmen risikoarm, rechtssicher, kostensparender und vorbildhaft zu gestalten. Dieser Artikel beschreibt die langjährigen Erfahrungen des Autors im Aufbau und Betreiben eines Umweltmanagementsystems im betrieblichenUmweltschutz der Technischen Universität Berlin. Diese Universität steht hier beispielhaft für andere Hochschulen. Akteure und Zielgruppe des Umweltbeauftragten an der großen technischen Universität sind die Beschäftigten der Universitätsverwaltung, die Wissenschaftler und die Studierenden. Ein hoher Standard kann beim sicherheitsbezogenen Umweltschutz festgestellt werden. Der Vollzug im Ressourcenschutz bietet weiterhin erhebliche Einsparpotentiale. Der Beitrag zeigt auch einen pragmatischen Weg, wie der Stellenwert des nachhaltigen Umweltschutzes in Lehre und Forschung der Hochschule ermittelt werden kann.
Autor(en)
Dipl.-Ing. (FH), M.A. Tom Albrecht
Contentpartner
© Rhombos-Verlag
Publikation
ReSource 03 / 2010 (August 2010)
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