Akzeptanzfragen bei der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle
Der Begriff Akzeptanz ist in der sozialwissenschaftlichen Diskussion mit verschiedenen Definitionen belegt. Gemäß der soziologischen Definition von Endruweit und Trommsdorf [5] ist Akzeptanz die Eigenschaft einer Innovation, bei ihrer Einführung positive Reaktionen der davon Betroffenen zu erreichen. Bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle ist solch eine Akzeptanz durch die betroffene Bevölkerung erfahrungsgemäß nicht zu erwarten. Im aktuellen Eurobarometer zur nuklearen Sicherheit [7] gaben 70 % der befragten Deutschen an, eine Endlagerung radioaktiver Abfälle sei ihrer Meinung nach nicht sicher machbar. Nur 26 % der Befragten hielten die Machbarkeit einer sicheren Endlagerung für möglich.
1. Merkmale konsensorientierter Verfahren
1.1. Beispiele aus der europäischen Governance-Forschung
1.2. Erkenntnisse aus der Analyse von Endlagerprojekten
2. Ausgewählte Bausteine partizipativer Verfahren
2.1. Neuregelung der Entsorgung radioaktiver Abfälle in Großbritannien
2.2. Nationaler Beteiligungsprozess zur Neuregelung des Endlagerverfahrens in der Schweiz
2.3. Regionaler Beteiligungsprozess zur Endlagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle in Belgien
2.4. Die Begleitgruppe Asse-II zur Begleitung der Stilllegung des Endlagers Asse
3. Schlussfolgerungen für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland
4. Literatur
Autor(en)
Dipl.-Ing. (BA) Beate Kallenbach-Herbert
Contentpartner
© TU Dresden, Institut für Energietechnik
Publikation
Sichere und nachhaltige Energieversorgung - 2010 (Oktober 2010)
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