Geschlossener Brennstoffkreislauf für eine zukünftige nachhaltige Kernenergienutzung

Die Gen IV-Initiative, im Jahre 2000 vom amerikanischen United States Department of Energy (DOE) ins Leben gerufen, setzt auf die Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Proliferationsresistenz als wichtige Eigenschaften der Kernenergiesysteme der nächsten Generationen. Ein geschlossener Brennstoffkreislauf und der Einsatz von schnellen Reaktoren sind charakteristisch für vier der sechs ausgewählten Systeme. Hierbei ergeben sich große Herausforderungen im Hinblick auf Forschung und Entwicklung. Abfallreduzierung unter Einbeziehung der minoren Actiniden erfordert in der Brennstoffherstellung den Einsatz innovativer Methoden; hervorragendes Verhalten des Brennstoffs im Reaktor auch bei hohem Abbrand muss nachgewiesen werden.

1. Einführung 2. Brennstoffe für das Recycling der minoren Actiniden in Kernreaktoren 2.1. Brennstoffbedarf 2.2. Brennstoffherstellung 2.3. Brennstoffbestrahlung 3. Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen zur Schließung des Brennstoffkreislaufs 3.1. Wässrige Aufarbeitung – erweiterte Purex-Verfahren zur MA-Rückgewinnung 3.2. Pyrometallurgische Wiederaufarbeitung 3.3. Elektrolyse – Optionen für das Kathodenmaterial 4. Schlussfolgerungen und Ausblick 5. Referenzen
Autor(en)
Prof. Dr. Thomas Fanghänel, Dr. Jean-Paul Glatz, Dr. Joseph Somers
Contentpartner
© TU Dresden, Institut für Energietechnik
Publikation
Sichere und nachhaltige Energieversorgung - 2010 (Oktober 2010)
Verkaufspreis
im BASIC-Abonnement enthalten