Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung der Kernenergie

Der Weltenergiebedarf wird voraussichtlich bis 2030 um mehr als 50 % steigen. Ausgehend von derzeitigen Tendenzen wird die Importabhängigkeit der Europäischen Union in den kommenden 20 bis 30 Jahren von derzeitig 50 % auf etwa 65 % steigen, mit einem nennenswerten Anteil aus politisch als instabil geltenden Regionen. Die Energieumwandlung auf der Basis fossiler Brennstoffe steht wegen der Verpflichtung zur Reduktion von Treibhausgasen neuen technischen und ökonomischen Herausforderungen gegenüber: einerseits der Abtrennung des Kohlendioxids und – was derzeit als weit schwieriger betrachtet wird – der sicheren langfristigen Lagerung von CO2; andererseits dem Einfluss von steigenden Kosten.

1. Renaissance der Kernenergie 1.1. Niedrige Brennstoffkosten bei langjähriger Verfügbarkeit 1.2. Kernenergie und Wettbewerbsfähigkeit 1.3. Kernenergie und Klimaveränderung 2. Neubau von Reaktoren – von Generation II bis IV 3. Forschungsprioritäten für die bestehenden Generationen von Kernkraftwerken 3.1. Sicherheit von Kernreaktoren 3.2. Abfallbehandlung und Endlagerung 4. GIF – das internationale Generation IV Forschungsund Entwicklungsforum 4.1. Entwicklung von schnellen Reaktoren 4.2. Fortgeschrittene Brennstoffkreislaufprozesse 4.3. Neue industrielle Anwendungen der Kernenergie 5. Zusammenfassung 6. Referenzen
Autor(en)
Prof. Didier Haas
Contentpartner
© TU Dresden, Institut für Energietechnik
Publikation
Sichere und nachhaltige Energieversorgung - 2010 (Oktober 2010)
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