Umsetzung und Auslegung des Artikel 6 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (RL 92/43/EWG) in Großbritannien

Der vorliegende Beitrag1 gewährt eine Übersicht der Umsetzung von Art. 6 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in den verschiedenen Rechtsordnungen der Staaten England, Schottland, Nordirland und Wales sowie Gibraltar. Bis 1998 stand dem Parlament des Vereinigten Königreiches in Westminster eine einheitliche Gesetzgebungskompetenz grundsätzlich auf dem ganzen Hoheitsgebiet zu. Nur für Nordirland bestanden besondere Regelungen, sodass die beiden Gesetzgebungsverfahren getrennt abliefen. Mit dem Verfassungsreformprozess, der sog. Devolution, fand eine Verlagerung der Gesetzgebungs- und Verwaltungskompetenzen von der Zentralregierung zu den einzelnen „Teilstaaten“ statt.

I. Einleitung II. Umsetzung des Art. 6 RL 92/43/EWG 1. Art. 6 Abs. 1 der FFH-Richtlinie a. Potentially Damaging Operations (PDOs) b. Management Agreements, Management Schemes und Management Notices c. Special Nature Conservation Order d. Byelaws e. Compulsory Acquisition f. Instrumente des Planungsrechts g. Zwischenfazit Erhaltungsmaßnahmen 2. Art. 6 Abs. 2 der FFH-Richtlinie a. Vermeidung von Verschlechterungen und Störungen b. Potentiell erhebliche Auswirkungen 3. Art. 6 Abs. 3 der FFH-Richtlinie a. Pläne und Projekte b. Verträglichkeitsprüfung c. Kumulativ-Effekt d. Anhörung der Öffentlichkeit 4. Art. 6 Abs. 4 der FFH-Richtlinie a. Zwingende Gründe des Allgemeininteresses b. Alternativlösungen c. Ausgleichsmaßnahmen 5. Exkurs: Gibraltar III. Schlussbetrachtung
Autor(en)
Nina Gammenthaler
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
EurUp 02 / 2010 (April 2010)
Verkaufspreis
€ 32,00