Die Brücke über die Meerenge von Messina

Eine Brücke zwischen Sizilien und Italien – diese Idee kann auf das Jahr 251 v. Chr. zurückgeführt werden, als der römische Prokonsul Lucius Cäcilius Metellus den karthagischen Feldherrn Hasdrubal im Ersten Punischen Krieg im Kampf um die Kontrolle über Sizilien besiegte. Auf seinem Rückweg nach Rom überquerte der erfolgreiche Held die Meerenge von Messina zusammen mit seiner Armee und einigen der 140 von den Karthagern erbeuteten exotischen Elefanten auf einem von der Insel bis zum Festland reichenden provisorischen Holzfloß (aneinander gebundene und anschließend entsprechend beplankte Bootsrümpfe).

I. Einleitung II. Das italienische Umsetzungsrecht III. Der Fall der Brücke über die Meerenge von Messina 1. Gesetzliche „Bedarfsfestlegung“ 2. Das Verfahren, insbesondere die Umweltverträglichkeitsprüfung a. Stellungnahme der Commissione VIA b. Delibera CIPE IV. Sichtweise der Gerichte 1. Entscheidung des Verwaltungsgerichts erster Instanz der Region Lazio 2. Entscheidung des Consiglio di Stato V. Bewertung 1. Gerichtlicher Prüfungsumfang im Habitatschutzrecht 2. Gesetzliche „Bedarfsfestlegung“ 3. Möglichkeit der abschließenden Genehmigung nur „vorläufiger“ Vorhaben 4. Öffentlichkeitsbeteiligung VI. Fazit
Autor(en)
Klaus Füßer, Dr. Marcus Lau, Giuseppe Nastasi
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
EurUp 04 / 2010 (August 2010)
Verkaufspreis
€ 32,00