Alles nur im Wettbewerb: Die AGVU nimmt Stellung zur Wertstofftonne
Seit Monaten wird um eine fest erwartete Neuerung im deutschen Abfallrecht vor allem zwischen privatwirtschaftlichen und kommunalen Interessensvertretern gestritten: die Einführung einer Wertstofftonne, in der neben Verpackungsabfällen weit mehr Wertstoffe erfasst werden sollen. Kürzlich hat sich auch die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU) zu Wort gemeldet, die die Interessen der Packmittelerzeuger und abpackendenden Industrie bündelt.
(01.09.2010) Während die Verpackungsabfälle in privater Regie zu erfassen sind, beschränkt sich die Erfassungspflicht der kommunalen oder sonstigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger auf die sonstigen Abfälle aus privaten Haushalten. Damit werden durch die Wertstofftonne zwei bisher getrennte Organisations- und Finanzkreise vermischt. Daran darf die sinnvolle Einführung einer Wertstofftonne nicht scheitern... Unternehmen, Behörden + Verbände: Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU), Bundesverband der deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE), Bundesververeinigung der deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE), Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH (DAVR), Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. (FKN), IK Industrieverband Kunststoffverpackungen e.V., Markenverband e.V. Autorenhinweis: Katrin Fricke, AGVU e.V.
Foto: M. Boeckh
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Autor(en)
Katrin Fricke
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Publikation
Entsorga 06 / 2010 (September 2010)
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