Konsequenzen der ErsatzbaustoffV für die Verwertung und Vermarktung mineralischer Sekundärrohstoffe
Mit jährlich rund 240 Mio. Tonnen stellen mineralische Abfälle und industrielle Nebenprodukte das mit Abstand größte Abfallaufkommen in Deutschland dar. Damit bietet dieser Abfallstrom auch ein großes Rohstoffressourcen-Potenzial.
Die mit den geplanten Novellierungen der wasser-, bodenschutz- und abfallrechtlichen Verordnungen vorgesehenen Rahmenbedingungen für die Verwertung dieser Stoffe sind jedoch im Vergleich zum bisherigen Rechtsrahmen derart restriktiv, dass nicht nur die betroffenen Wirtschaftsbranchen einen massiven Einbruch der bisherigen sehr hohen Verwertungsquoten befürchten. Hauptursache sind utopische Forderungen an den Grundwasserschutz, die weit über die entsprechenden europarechtlichen Forderungen hinausgehen. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Erläuterung dieser zu erwartenden rechtlichen Rahmenbedingungen und den Auswirkungen auf die Verwertung mineralischer Sekundärrohstoffe.
Autor(en)
Dr.-Ing. Jörg Demmich
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
22. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2010) (April 2010)
Verkaufspreis
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