Veränderung der Energiebilanz und Kompostqualität durch Vorschaltung einer Vergärungsanlage
Im Dezember 2007 wurde die neue Vergärungsstufe, als Ergänzung zur bestehenden Kompostierung, im Humus- und Erdenwerk Ilbenstadt in Betrieb genommen. Bei dem Verfahren handelt es sich um eine Trockenfermentationsanlage der Firma KOMPOGAS mit einem liegenden Pfropfenstromfermenter.
Nach Warminbetriebnahme und Probebetrieb wurde die Anlage im Juli 2008 abgenommen und wird seither im Dauerbetrieb durch Gesellschaften des Wetteraukreises geführt. Die Betriebserfahrungen der ersten beiden Jahre zeigen, dass sich die Energiebilanz der Anlage deutlich verbessert hat. Die Veränderung der Kompostqualität vor und nach Einführung der Vergärungsstufe ist deutlich feststellbar und bringt insbesondere im Hinblick auf die Erdenproduktion durch verminderte Salzgehalte wesentliche Vorteile. Der Düngewert der Kompostprodukte ist seither jedoch niedriger anzusetzen.
Autor(en)
Dr. Jürgen Roth
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
22. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2010) (April 2010)
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