Nanotechnologie – Regulatorische und haftungsrechtliche Herausforderungen
Nanotechnologie ist ein Sammelbegriff für eine breite Palette von Technologien, die in grundverschiedenen Disziplinen verwendet werden. Sie gilt als eine der wichtigsten Technologien dieses Jahrhunderts und ihr Marktpotential wird auf bis zu eine Billion Euro im Jahr 2015 geschätzt. Schon heute werden in einer Vielzahl von Produkten Nanomaterialien verwendet. Die Anwendung der Nanotechnologie reicht von der Chemie-, über die Elektro- und Umweltindustrie bis hin zur Kosmetik-, Lebensmittel-, Pharma-, und Medizinprodukteindustrie. So werden etwa im Bereich der medizinischen Anwendung Salben oder Verbandsmaterialien mit Nanosilber versetzt, um eine antibakterielle Wirkung zu erzielen.
I. Einleitung
II. Regulatorische Aspekte
1. Stand der Regelungen und geplante Änderungen
a. Produktbezogene Regelungen
aa. Kosmetika
bb. Lebensmittel
cc. Arzneimittel und Medizinprodukte
dd. Chemikalien
b. Arbeitnehmerschutz
2. Bewertung
III. Haftungsrechtliche Auswirkungen der gegenwärtigen Diskussion um Nanomaterialien
1. Neueste Entwicklungen
a. Bundesumweltamt
b. Studie von Bonner et al.
c. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
d. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
2. Stand der haftungsrechtlichen Diskussion
a. Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz
b. Konstruktionsfehler
c. Instruktionsfehler
d. Produktbeobachtungspflicht
3. Fazit
Autor(en)
Dr. Marc Christian Bauer, Anne Koester, Dr. Sebastian Lach
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
StoffR 01 / 2010 (März 2010)
Verkaufspreis
€ 25,00