Neue Herausforderungen und Anforderungen an die zukünftige Verpackungsverwertung aus Sicht der privaten Entsorgungswirtschaft
Statuserfassung im Jahr 2002 und Präsentation möglicher Varianten zur Einführung privater Anbieter dualer Systeme
Es liegt vielleicht nicht im Trend“ und ist unpopulär, wenn die deutsche Entsorgungswirtschaft feststellt, dass sich mit der Verpackungsverordnung und insbesondere mit dem dualen System gemäß § 6 Abs. 3 VerpackV eine eindeutige Erfolgsstory verbindet. Die damaligen Ziele der politischen Entscheidungsträger, wie beispielsweise die Reduzierung des Verpackungsverbrauchs, Qualifizierung der Verwertung (auch und gerade für Kunststoffe) und damit ein Beitrag zur Ressourcenschonung, wurden nach der Bilanz, die im Jahr 2002 anzustellen ist, weitgehend erreicht. Dennoch ist die Kritik an der Verpackungspolitik in Deutschland nie verstummt, hat die Entsorgungswirtschaft über all die Jahre hinweg immer wieder Kämpfe um Infragestellungen und Drohungen mit der Einstellung bzw. Abschaffung der getrennten Erfassung von Verpackungen führen müssen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Autor mit der Einführung von Anbietern dualer Systeme in Deutschland.
Autor(en)
Dr. Rainer Cosson
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
3. Würzburger Verpackungsforum (2002) (März 2002)
Verkaufspreis
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