Problemaspekte und Lösungsmöglichkeiten bei der Oberflächenabdichtung von Deponien
Anforderungen und Schwerpunkte bei Deponieabdichtungssystemen
Nach der Abfallablagerungsverordnung und der neuen Deponieverordnung ist die Deponierung von unbehandelten Abfällen ab 01.06.2005 verboten. Daher werden die derzeit noch auf Siedlungsabfalldeponien abgelagerten Abfallmengen stark zurückgehen. Nach der Deponieverordnung, mit der die EU-Deponierichtlinie in deutsches Recht umgesetzt worden ist, sind Altdeponien, die den Anforderungen der Ablagerungsverordnung und der Deponieverordnung nicht entsprechen, entweder nachzurüsten oder spätestens zum 15.07.2009 stillzulegen. Auch davon wird eine Vielzahl bundesdeutscher Deponien betroffen sein. Es wird gefordert, die Oberfläche von Hausmülldeponien in der Regel mit einem spezifischen Regelaufbau (oder mit einem gleichwertigen Dichtungssystem) abzudichten. Vor diesem Hintergrund rückt die Stilllegung und die damit einhergehende kostenintensive Abdichtung der Deponieoberflächen in den Mittelpunkt des Interesses und wird im Beitrag unter verschiedensten Aspekten beleuchtet.
Autor(en)
Dr. Dirk Behling, Prof. Dr.-Ing. habil Klaus Wiemer, Prof. Dr. Helge Schmeisky
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
3. Staßfurter Abfall- und Energieforum (2002) (März 2002)
Verkaufspreis
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