Erfahrungen aus dem Dauerbetrieb einer RTO mit saurem Wäscher zur Behandlung der Rotteabluft einer MBA

Präsentation der Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zur MBA-Abluftreinigung

Schon mit dem Entwurf der 30. BImSchV war klar, dass MBA zukünftig nur noch mit einer wesentlich aufwendigeren Technik für die Abluftbehandlung betrieben werden können als bisher. Aufgrund der Frachtbegrenzung für TOC von 55 g/Mg und den Abluftvolumenströmen bestehender MBA zeigte sich sehr schnell, dass ein Tagesmittelwert von 20 mg/m 3 TOC bei weitem nicht ausreichen wird, dieses Ziel zu erreichen. Aus zahlreichen Anwendungen in der Industrie ist bekannt geworden, dass RTO (regenerativ thermische Oxidation) in der Lage ist, Kohlenwasserstoffe effektiv und effizient zu reinigen. Um den Nachweis zu erbringen, dass RTOs auch die Kohlenwasserstoffe aus der Abluft von Rotten beseitigen kann, wurden in Deutschland und Österreich eine Reihe von Versuchen durchgeführt. Die im Beitrag präsentierten, durchweg positiven Ergebnisse zeigten einen klaren Lösungsweg zur Erreichung der geforderten Grenzwerte.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Jürgen Sterzik
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
15. Kasseler Abfallforum (2003) (April 2003)
Verkaufspreis
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