Technik und Wirtschaftlichkeit der Monoverbrennung von Biomasse und Sekundärbrennstoffen

Dimensionierung sowie Verfahrenstechnik von Monoverbrennungsanlagen

Der Einsatz von Biomassen in Verbrennungsanlagen hat seit Bekanntmachung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) und der Biomasseverordnung im Wesentlichen dazu geführt, dass Großanlagen mit stromorientierter Ausrichtung gebaut werden. Die anfängliche Euphorie führte zur Planung von weit über 80 stromorientierten Großanlagen mit max. 20 MW. Die Anzahl der tatsächlich realisierten Anlagen hat sich mittlerweile auf eine Größenordnung beschränkt, die dem zukünftigen Markt für thermisch verfügbare Altholzfraktionen (ca. 2,5-3,5 Mio. t/a) in Deutschland entspricht. Die Investoren für derartige Großanlagen sind überwiegend Versorgungsunternehmen. Der Beitrag erläutert daher neben der Substitution von konventionellen Kraftwerken mit Feuerung von mineralischen Stoffen auch die Anwendung von Kraftwerken, die auf die Ressource der Sekundärbrennstoffe zurückgreifen.
Autor(en)
Prof. Jürgen I. Schönherr, Dr.-Ing. Thomas Kost
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
15. Kasseler Abfallforum (2003) (April 2003)
Verkaufspreis
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