Alternativen zur Umsetzung der TA-Siedlungsabfall

Vorstellung der Ergebnisse zur Untersuchung der möglichen Varianten einer Restabfallbehandlung und ihrer Auswahlkriterien

Bereits im Abfallwirtschaftskonzept von 1997 hat der Landkreis Kassel die folgende Leitlinie formuliert: „Im Hinblick auf diese geänderten rechtlichen Vorgaben hat der Landkreis Kassel gemeinsam mit den anderen nordhessischen Gebietskörperschaften ein regio­nales Abfallwirtschaftskonzept erarbeiten lassen. Danach stellt sich sowohl unter ökologischen als auch ökonomischen Gesichtspunkten die Kombination aus me­chanisch-biologischer Abfallbehandlung und nachgeschalteter thermischer Ver­wertung als die günstigste Variante dar. Der Landkreis Kassel strebt in diesem Zusammenhang eine regionale Verbundlösung mit anderen nord- und ggf. mittel­hessischen Gebietskörperschaften an. In die nähere Betrachtung soll dabei insbesondere die Entwicklung der Tro­ckenstabilat-Anlage ... einbezogen werden....Diesem Verfahren oder anderweitigen Verfahren, die eine entsprechend günstige Erschließung der energetischen und stofflichen Ressourcen ermöglichen, soll grundsätzlich Vorrang vor der reinen thermischen Behandlung eingeräumt wer­den.“ Ein Ingenieurbüro hat daraufhin auf Grundlage des regionalen Abfallwirtschaftskonzeptes sinnvolle Alternativen im Hinblick auf ihre Umsetzung und ihre Kosten untersucht.
Autor(en)
Landrat Dr. Udo Schlitzberger
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
15. Kasseler Abfallforum (2003) (April 2003)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten