Logistik per Internet - Einsparungen durch zentralisierte Frachtvergabe

Das weit gespannte Netzwerk der Sita Deutschland wurde in den letzten Jahren zum Problem für die Unternehmenslogistik. Jede Niederlassung kümmerte sich selbst um ihre Transporte. Leerfahrten und undurchsichtige Preiskalkulationen waren die Folge. Seit Anfang dieses Jahres kommt eine elektronische Transportbeauftragung zum Einsatz. Erste Einsparungen zeigten sich umgehend.

(20.11.2009) Die Sita Deutschland GmbH gehört mit 100 Standorten im gesamten Bundesgebiet zu den größten Entsorgungslogistikern. Das weit gespannte Netzwerk wurde allerdings immer mehr zum Problem für die Logistik des Unternehmens: Jede Niederlassung kümmerte sich selbst um ihre Transporte. Leerfahrten und undurchsichtige Preiskalkulationen waren die Folge. Um mehr Transparenz zu erreichen, setzt das Unternehmen seit April 2009 die elektronische Transportbeauftragung der Logistikplattform Transporeon zur zentralen Steuerung ein. Rund 492 Mio. Euro Umsatz erreichte das Entsorgungsunternehmen 2008 mit den Abfällen von rund zehn Mio. Privat- und ca. 60.000 Gewerbekunden. Die Tochtergesellschaften des Unternehmens entsorgen dabei Haushaltsabfälle ebenso wie Speisereste oder Sondermüll, sind in der Aktenvernichtung tätig und betreiben Wiederaufbereitungsanlagen. Während zum Einsammeln der Abfälle 1.300 eigene Sammelfahrzeuge im Einsatz sind, wird der Weitertransport zu den Sortier- und Recyclingwerken an externe Speditionen vergeben. Pro Monat fallen etwa 1.000 solcher Frachten an... Unternehmen: SITA Deutschland GmbH, SITA Fleet Management GmbH, Transporeon GmbH Autorenhinweis: Christine Gaßel, Transporeon GmbH
Foto: Sita Deutschland
Autor(en)
Christine Gaßel
Contentpartner
© Deutscher Fachverlag (DFV)
Publikation
Entsorga 08 / 2009 (November 2009)
Verkaufspreis
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