Zukunft der Entsorgungslogistik
Die Entsorgungslogistik hat viele Facetten. Im Folgenden wird der Schwerpunkt gelegt auf die Erfassungssysteme an den Anfallstellen, namentlich an den Anfallstellen bei den Privathaushalten. Das ist ja immer ein spannendes Thema. Verweisen möchte ich auf den „Kampf“ um die „Hoheit über die Papiertonne“.
Die Erfassungssysteme sind und bleiben einem ständigen Wechsel unterworfen, und zwar nicht wegen eines engen Selbstzwecks. Ob Holoder Bringsysteme, Ein- oder Vielfachtonnensysteme, Getrennt- oder Gemischtsammlung, entscheidend bleibt, was am Ende des Prozesses dabei „herauskommen“ soll. Also z. B. welche Qualität der Sortenreinheit ist gewünscht, in welchem System lassen sich die höchstmöglichen Sammelerfolge erzielen usw. Nachdem sich in der gesamten Republik weitestgehend graue, blaue, grüne, braune und gelbe Tonnen (oder Säcke) finden, gibt es in den letzten zwei Jahren nennenswerte neue Bewegungen im System, wenn auch zum Teil nur als Pilotprojekte. Davon soll hier die Rede sein, mit dem Versuch einer kritischen Wertung.
Autor(en)
Rolf Mross
Contentpartner
© Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft
Publikation
AbfallTag 2008 (September 2008)
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