Perspektiven der Sekundärbrennstofferzeugung und -nutzung in Hessen
Potenzialabschätzung und vorraussichtliche Vermarktungsmöglichkeiten von Sekundärbrennstoffen im Bundesland Hessen
Sekundärbrennstoffe werden im Gegensatz zu den fossilen Primärbrennstoffen Kohle, Öl und Gas aus Abfällen gewonnen. Nach der gegenwärtigen Entsorgungspraxis und der damit einhergehenden Verkehrsanschauung sind aber auch Sekundärbrennstoffe noch als Abfälle zu betrachten, die diese Eigenschaft bis zu ihrem Einsatz in einer Feuerungsanlage (energetische Verwertung) nicht verlieren. Das Sekundärbrennstoffpotenzial der in Deutschland jährlich anfallenden Siedlungsabfälle wird insgesamt auf 5 Mio. t geschätzt. Hierbei handelt es sich um heizwertreiche produktionsspezifische Abfälle (2,5 Mio. t/a) und um aufbereitete Teilfraktionen aus Hausmüll und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen, die etwa in gleicher Größenordnung anfallen. Der folgende Beitrag wird darüber berichten, welche Bedeutung die Erzeugung von Sekundärbrennstoffen aus gemischten Siedlungsabfällen und deren energetische Verwertung für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Abfallwirtschaft in Hessen besitzt.
Autor(en)
MDgt.a.D. Dipl.-Ing. Edgar Freund
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
15. Kasseler Abfallforum (2003) (April 2003)
Verkaufspreis
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