Biologische anaerob-aerobe Flüssigstabilisierung von Bio- und Restabfällen
Ergebnispräsentation der ersten Tests mit Beschreibung des Verfahrens und Emissionsmessergebnissen
Das vorgestellte Verfahren zur Kombination aus biologischer anaerober und aerober Stabilisierung in der Flüssigphase wird zurzeit im Labormaßstab im Arbeitsbereich Abfallwirtschaft der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) untersucht. Der Artikel präsentiert erste Ergebnisse, da es im Rahmen dieser Untersuchungen nicht um einen Verfahrenstest geht und sowohl die anaerobe als auch die aerobe Behandlung von Substraten in der Flüssigphase jeweils separat schon großtechnisch praktiziert wurden. Eine sukzessive anaerob/aerobe biologische Behandlung in der Flüssigphase wurde jedoch nach Kenntnis der Verfasser noch nicht eingesetzt. Bei den Untersuchungen geht es im Wesentlichen um die Erarbeitung geeigneter Bemessungskriterien, die in Abhängigkeit von der Zielsetzung (Teil- oder Vollstabilisierung) für die Auslegung großtechnischer Anlagen gewählt werden können. Das Untersuchungskonzept wird erläutert und die Ergebnisse der Emissionsuntersuchung präsentiert.
Autor(en)
Prof. Dr.-Ing. Rainer Stegmann, Ute Kretschmann, Dipl.-Ing. Jörn Heerenklage, Dipl.-Ing. Thomas Simon, Bernd Telepape
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
14. Kasseler Abfallforum (2002) (April 2002)
Verkaufspreis
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