Der Pflegebettenfall des Bundesgerichtshofs und die Auswirkungen auf das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz

Der vom Bundesgerichtshof (BGH) im Dezember des letzten Jahres entschiedene Fall über die Voraussetzungen und Umfänge einer Warnung oder eines Rückrufes hat zu einer lebhaften Diskussion in der zivilrechtlichen Literatur geführt. Welche Auswirkungen die Entscheidung auf das Produktsicherheitsrecht und hier insbesondere die Befugnisse und Entscheidungen der Marktaufsichtsbehörden hat ist dagegen bisher nicht beleuchtet worden. Der Artikel zeigt auf, dass die Erwägungen des BGH auch in die Verwaltungspraxis der Marktaufsichtsbehörden Einfluss finden sollten.

I. Die Entscheidung des BGH II. Ermessen der Marktaufsichtsbehörden III. Beschränkung des Ermessens durch das Urteil des BGH 1. Die Bindung an Recht und Gesetz 2. Verhältnismäßigkeitsgrundsatz IV. Konsequenzen der Anwendung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes V. Fazit
Autor(en)
Philipp Reusch
Contentpartner
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Publikation
StoffR 04 / 2009 (Oktober 2009)
Verkaufspreis
€ 25,00