Das Biomasse-Heizkraftwerk Pfaffenhofen
Konzeption der Anlage und Gründe für den Erfolg sowie die technischen Daten, Übertragbarkeit und eine Zusammenfassung der wirtschaftlichen Auswirkungen
Der Autor beschreibt das in Pfaffenhofen a.d. Ilm 2001 in Betrieb genommene Biomasse-Heizkraftwerk und gibt eine sowohl verfahrenstechnische als auch planerische Projektübersicht. Eine Besonderheit dieses Projektes ist die optimale ganzjährige Auslastung der Anlage durch Kraft-Wärme- und Kältekopplung bei gleichzeitigem Einsatz einer Rauchgaskondensationsanlage. Neben Strom wird Prozessdampf, Fernwärme und Kälte erzeugt. Als Brennstoff kommen nur unbehandelte Hölzer zum Einsatz. Ausschlaggebend für den Erfolg des Projektes war die Vorgehensweise, die sich stark an den örtlichen Gegebenheiten orientierte. Über das 17 km lange Fernwärme- und Ferndampfnetz werden neben kommunalen Einrichtungen und Firmen diverse Gewerbebetriebe, das Krankenhaus, Verwaltungsgebäude und private Abnehmer versorgt.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Volkmar Schäfer
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
14. Kasseler Abfallforum (2002) (April 2002)
Verkaufspreis
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