Korrelierte Partikelzählung zur Bestimmung von luftgetragenen Schimmelpilzen in Abfallbehandlungsanlagen
Einsatz korrelierender Partikelzählsysteme zur Erfassung von mikrobiellen Belastungen in Abfallwirtschaftsbetrieben
An Arbeitsplätzen in Kompostierungsanlagen kommt es im Laufe der Bearbeitung des organischen Materials in der Regel zur Freisetzung größerer Mengen an Mikroorganismen. Diese können eine Gesundheitsgefahr für Arbeitnehmer bedeuten, sofern sie in die Atemwege gelangen und sich dort anreichern. Eine Gesundheitsbeeinträchtigung kann nicht nur durch Mikroorganismen, sondern auch durch deren Zerfallsprodukte und Stäube ausgelöst werden. Zum Schutz der Arbeitnehmer vor biologischen Arbeitsstoffen werden in Facharbeitskreisen des Ausschusses für biologische Arbeitsstoffe geeignete technische und betriebsorganisatorische Schutzmaßnahmen erarbeitet und in technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe veröffentlicht. Die kulturellen Verfahren sind jedoch relativ unpräzise, weshalb eine Überschreitung der Grenzwerte um 100% toleriert wird. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Autor mit einem alternativen Erfassungssystem, der korrelierenden Partikelzählung.
Autor(en)
Dr. Thomas Missel, Prof. Dr. J. Hartung, Dr. med. Berhard Schappler-Scheele
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
14. Kasseler Abfallforum (2002) (April 2002)
Verkaufspreis
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