Stoffstrommanagement als Perspektive für die Abfallwirtschaft
Regelungsmöglichkeiten, Zielsetzungen und Aufgaben modernen Stoffstrommanagements
Jede Form der Produktion verursacht Stoffströme. Schon während der Produktion werden Stoffe verbraucht, aber auch neue Stoffe geschaffen. Die Abfallwirtschaft ist davon in zweierlei Hinsicht betroffen: Zum einen fallen Abfälle an, die als Ergebnis der Produktion zu entsorgen sind, zum anderen hat die Abfallwirtschaft auch solche Stoffe im Blick, die nach dem Gebrauch von Produkten zu Abfall werden. Aufgabe des Stoffstrommanagements ist die Beherrschung unerwünschter Stoffströme. Soweit dennoch Abfall anfällt, muss es Ziel des Stoffstrommanagements sein, Abfälle möglichst so zu verwerten, dass bei minimalem Kostenaufwand ein Maximum an Ressourcen- und Umweltschonung erreicht wird. Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dem so verstandenen Gedanken des Stoffstrommanagements in der Praxis auch tatsächlich zum Durchbruch zu verhelfen. Hierzu werden aus der Perspektive der Abfallwirtschaft einige Überlegungen angestellt.
Autor(en)
MinDirig. a. D. Prof. Dr. Gottfried Jung
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
14. Kasseler Abfallforum (2002) (April 2002)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten