Klärschlammverwertung mit dem Ziel der Schadstoff-Wertstofftrennung
Sehr detaillierter Bericht über die Möglichkeiten einer energetischen oder stofflichen Nutzung von Klärschlämmen
Die Diskussion zur Klärschlammentsorgung wird in Deutschland im Wesentlichen über zwei polarisierte Standpunkte geführt, die jeweils nicht zur Lösung des Problems führen: Die direkte Nährstoffverwertung in der Landwirtschaft ohne Schadstoff-Wertstofftrennung“ wird gegen die Abfallverbrennung des Klärschlamms“ gestellt. Über diese Varianten wird der größte Teil des Klärschlamms in Deutschland entsorgt. Keiner der beiden Standpunkte erfüllt jedoch die Anforderungen einer nachhaltigen Stoffwirtschaft, bei der gleichzeitig geforderten Minimierung der Schadstoffeinträge in landwirtschaftlich genutzte Böden. Es gibt jedoch ökonomisch vertretbare Alternativen, die die Vorteile beider Entsorgungsvarianten (Verbrennung, Nährstoffverwertung) ökologisch vorteilhaft miteinander verknüpfen können. Dieser Thematik widmet sich der folgende Beitrag und erläutert neben den Verfahren die rechtlichen Rahmenbedingungen, denen diese genügen müssen, auch die Schadstoffproblematik und das nicht zu vernachlässigende Feld der Sekundärdünger mit besonderem Augenmerk auf die begrenzten Phosphorreserven. Auch die energetische Nutzung von Klärschlämmen wird nicht außer acht gelassen und ebenso detailliert besprochen.
Autor(en)
Prof. Dr. Jürgen Hahn
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
14. Kasseler Abfallforum (2002) (April 2002)
Verkaufspreis
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