Betrachtung verschiedener Stoffströme in der Abfallwirtschaft am Beispiel Nordrhein-Westfalen
Landesabfallbilanz und Erfassung der kompletten abfallwirtschaftlichen Infrastruktur in NRW
In den Kommunen ist meistens eine vollständige Trennung zwischen Hausmüll und Sperrmüll einerseits und den hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen aus dem Kleingewerbe, privaten und öffentlichen Dienstleistungsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen andererseits schwierig. In der Regel werden diese Abfallarten in den gleichen Behältern gemeinsam mit dem Abfall aus Privathaushalten erfasst. Der Mengenanteil Geschäftsmüll am kommunal erfassten Hausmüll kann bei den einzelnen Kommunen erheblich variieren. Ebenfalls problematisch ist oft die getrennte Ausweisung von Grünabfällen aus dem privaten Haushaltsbereich und Garten-, Park- und Friedhofsabfällen aus dem öffentlichen Infrastrukturbereich. Mit Hilfe von Abfallsortieranalysen kann man zumindest für ein bestimmtes Erhebungsjahr genau untersuchen, welche Abfallmengen dem Hausmüll bzw. den hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen zuzurechnen sind. Mit diesem Bericht legt das Land erstmals eine Erfassung der komplette abfallwirtschaftlichen Infrastruktur vor und außerdem den Versuch einer Landesbilanz.
Autor(en)
Dr. Harald Friedrich
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
14. Kasseler Abfallforum (2002) (April 2002)
Verkaufspreis
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