Geografische Informationssysteme (GIS) zur Qualitätssicherung der landwirtschaftlichen Verwertung von Sekundärrohstoff-Düngern am Beispiel POLARIS in Niedersachsen

Vorstellung eines GIS-gestützten Rechnerprogramms zur Datenerfassung und Flächenkontrolle

Bei der landwirtschaftlichen Verwertung von Sekundärrohstoff-Düngern ist der geografische Raumbezug von großer Bedeutung. In den rechtlichen Vorgaben ist die Führung von Flächenkatastern zwingend erforderlich. Im Hinblick auf Transparenz und Akzeptanz sowie die nachhaltige Sicherung landwirtschaftlicher Verwertungskonzepte ist besonders die raumbezogene Planung, Steuerung und Dokumentation von Stoffströmen mit den Fragen, auf welche Fläche kann zu welchem Zeitpunkt welche Stoffmenge aufgebracht werden, auf welche Fläche wurde zu welchem Zeitpunkt welche Stoffmenge durch wen aufgebracht, von zentraler Bedeutung. Mit POLARIS, dem Produktions-Orientierten Landwirtschaftlichen RaumInformationsSystem steht ein GIS-gestütztes Programm zur Verfügung, das ein effizientes und qualitativ hochwertiges raumbezogenes Verwertungsmanagement auf Basis inno­vativer Informationstechnologie ermöglicht. Das Programm wird im folgenden Beitrag vorgestellt und erläutert.
Autor(en)
Dipl.-Geogr Dirk Feise
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
14. Kasseler Abfallforum (2002) (April 2002)
Verkaufspreis
€ 6,00 oder im Premium-Abonnement enthalten