Gibt es noch genügend Deponiekapazität für mineralische Abfälle ab 2009? – Beispiel Niedersachsen

In Niedersachsen wird es in diesem Jahr aufgrund der ablaufenden Übergangsfristen in der Abfallablagerungsverordnung einen Einschnitt bei den öffentlich zugänglichen Deponien der Klasse I geben. Die fünf verbleibenden Deponien der Klasse I sind regional nicht gleichmäßig verteilt. Hierdurch werden die Entsorgungsmöglichkeiten für mineralische Abfälle verknappt, die nicht verwertet werden können.

Auch bei Berücksichtigung der Kapazitäten bei den anderen Deponieklassen wird der Bedarf für zusätzliches Volumen bei der Deponieklasse I deutlich. Art und Menge der nach dem 01.06.2005 auf den Deponien unterschiedlicher Klassen abgelagerten mineralischen Abfälle belegen das Erfordernis eines Grundbestandes an Deponien, um die nicht umweltgerecht verwertbaren Abfälle gesichert beseitigen zu können.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Gunther Weyer
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
21. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum (2009) (April 2009)
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