Anwendung der „Formanalyse“ auf Geruchsprofile

Aufgabe der „elektronischen Nase“ ist es Entscheidungsprozesse bei der Dosierung in der Kanalisation und bei der Steuerung von biochemischen Prozessen in der Kanalisation zu erleichtern. Für den Entscheidungsprozess ist die Bewertung der Daten der „elektronischen Nase“ notwendig. Die Formanalyse ist ein geeignetes Verfahren zur Bewertung der Daten in Form metrischer Geruchsprofile.

Bottrop weist eher eine spezifische „Geruchscharakteristik“ in Form der „mittleren zu erwartenden Form“ auf als der Standort Wettesingen. Während der Standort Bottrop eine vom Geruch her eher einheitliche Charakteristik industrieller und gewerblicher Abwässer besitzt, sind im Standort Wettesingen die Charakteristik der eher „süßlich“ und „säuerlich“ riechenden Maissilage sowie die von Schweinegülle vorzufinden. Die Formanalyse wurde in der vorliegenden Untersuchung zum allerersten Mal für die Bestimmung einer Geruchscharakteristik unabhängig von der Geruchsbelastung eingesetzt und zeigt bereits erste verwendbare Resultate. Besonderer Vorteil für den Anwender ist die optische Darstellbarkeit des Geruchsprofils.
Autor(en)
Stefan Giebel, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen, Dipl.-Ing. Wolfram Franke
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Depotech (2008) (November 2008)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten