Verwertung von cyanidischen und nitrithaltigen Lösungen
Als kompetenter Anbieter von galvanotechnischen Lösungen in der Dentalprothetik und in der funktionellen und dekorativen Oberflächenbeschichtung fühlt sich Wieland verpflichtet, die in diesen Prozessen anfallenden verbrauchten Bäder und Spüllösungen umweltgerecht zu verwerten.
In Anbetracht der gängigen – bezüglich Umweltunverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit unbefriedigenden Prozesse zur „Zerstörung“ von cyanidhaltigen Salzen und Lösungen – sah sich Wieland gezwungen, nach einem geeigneten Verfahren zu suchen. Dieses Verfahren konnte mit der Hochtemperaturhydrolyse realisiert werden; sie kommt mit Wasser als einzigem Reagenz aus, baut freies wie komplex gebundenes Cyanid unter die Nachweisgrenze ab und ermöglicht die Verwertung des in diesem Prozess entstehenden Ammoniaks und aller in den Lösungen und Salzen enthaltenen Schwermetalle. Seit 1993 ist die Hochtemperaturhydrolyse von cyanidischen Lösungen im industriellen Maßstab in Pforzheim in Betrieb.
Autor(en)
Jan Jiskra, Dr. Gerhard Gutekunst, Waldemar Mzyk
Contentpartner
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft
Publikation
Depotech (2008) (November 2008)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten