Integration einer aeroben Perkolationsstufe mit anschließender Vergärung in das Kompostwerk Göttingen

Die ständig knapper werdenden Ressourcen fossiler Energieträger sowie die zunehmenden klimatischen Veränderungen durch deren intensivere Nutzung sind die Triebkraft für das Umdenken in der Energieversorgung. So haben sich in den letzten Jahren vor allem kleinere Anlagen der Energieerzeugung etabliert, die einen entscheidenden Anteil an der Gesamtenergieerzeugung sicherstellen.

Der Vormarsch erneuerbarer Energien hat nicht nur vor dem Hintergrund des EEG eine rasante Entwicklung vollzogen und erfordert in immer stärkerem Maße die Umsetzung von dezentralen Energieversorgungskonzepten. Durch eine sinnvolle Kombination von Verfahren ist es gelungen, unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten eine optimale stoffliche und energetische Nutzung biogener Abfälle im Bioenergiezentrum Göttingen zu erreichen. Die Gesamtanlagenkonfiguration wird vorgestellt und beschrieben, Erweiterungsmöglichkeiten werden aufgezeigt.
Autor(en)
Dr.-Ing. Ottomar Rühl
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
Biomasse-Forum (2008) (Dezember 2008)
Verkaufspreis
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