Thermisch gespritzte Funktionsschichten als Korrosionsschutzbarriere in thermischen Anlagen zur Energieerzeugung

Das ATZ Entwicklungszentrum beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung thermisch gespritzter Funktionsschichten auf Wärmetauscherrohren zum Korrosionsschutz in thermischen Anlagen zur Energieerzeugung.

Die Entwicklung von Funktionsschichten auf Wärmetauscherrohren in thermischen Anlagen zur Energieerzeugung gewinnt aufgrund des Strebens nach steigender Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Wärmetauscherflächen sowie dem Zwang zu höheren Wirkungsgraden der thermischen Anlagen immer mehr an Bedeutung. Von der Entwicklung eines anlagenspezifischen Werkstoffes, welcher Schutz vor Hochtemperatur-Korrosion bietet, bis zur ersten Probebeschichtung der Wärmetauscherfläche ist ein enormer Aufwand zu erbringen. Um diesen Aufwand zu verringern, werden am ATZ Entwicklungszentrum elektrochemische Messungen im wässrigen Medium zur Qualitätsbestimmung von thermisch gespritzten Schichten durchgeführt. Ziel ist es, mit den in relativ kurzer Zeit durchführbaren elektrochemischen Messungen Voraussagen zur Beständigkeit der Schichten unter Hochtemperatur- Korrosionsbedingungen treffen zu können. Der vorliegende Beitrag beschreibt die dahinter stehenden Grundlagen, den Lösungsansatz sowie erste Ergebnisse aus Vorarbeiten.
Autor(en)
Dipl.-Ing. Torsten Neddemeyer, Dipl.-Ing. Gerhard Wolf, Prof. Dr. Mario Mocker, Prof. Dr.-Ing. Dietmar Bendix, Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
20. Kasseler Abfallforum (2008) (April 2008)
Verkaufspreis
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