Energieerzeugung und Emissionsminderung: Die BEKON-Trockenfermentation dargestellt an ausgewählten Beispielen

Die biologische Behandlung von Bioabfällen erfolgte in den letzten Jahrzehnten in den meisten Fällen unter Nutzung von ausschließlich aerober Technologie in Kompostanlagen oder Kompostwerken. Die Technologie der Kompostierung umfasst dabei eine breite Spanne ausgehend von der einfachen offenen Dreiecksmietenkompostierung bis hin zu komplett eingehausten Kompostanlagen, welche mit mehrstufigen Abluftbehandlungssystemen ausgerüstet sind.

Die biologische Behandlung von getrennt gesammelten Bioabfällen ist in Deutschland als fester Bestandteil einer modernen Kreislaufwirtschaft etabliert. Durch neue gesetzliche Vorgaben aus der TA Luft (Immissionsschutz) und dem EEG (Förderung Regenerativer Energien) haben sich die Randbedingungen für die biologische Abfallbehandlung verändert, was zu einem erhöhten Handlungsdruck hin zu gekapselten Anlagen mit integrierter Energieerzeugung führt. Mit der BEKON-Trockenfermentationstechnologie steht eine robuste und ökoeffiziente Vergärungstechnologie zur Verfügung, die den gesetzlichen Vorgaben und ökonomischen Zwängen gerecht wird und in Kombination mit einer Nachkompostierung Perspektiven für die Weiterentwicklung der Bioabfallbehandlung bietet. Sie wird hier an drei Ausführungsbeispielen vorgestellt.
Autor(en)
Dipl.-Phys. Ing. (FH) Peter Lutz
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
20. Kasseler Abfallforum (2008) (April 2008)
Verkaufspreis
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