Sekundärrohstoffatlas Europa – Bedeutende Stoffströme zum Recycling und zur energetischen Verwertung in 27 EU-Ländern

"Abfall" war bisher immer noch sehr stark mit einem negativen Image behaftet: schmutzig, übel riechend und sowohl gesundheitliche als auch Umweltprobleme verursachend. Die Hauptfrage war daher vorrangig, wie dieses "Problem" beseitigt werden kann. Nach wie vor ist Deponierung von Abfällen Europas dominierende Behandlungsmethode. Im Jahr 2004 wurden innerhalb der EU 27 immer noch deutlich mehr als die Hälfte (50 % bis 60 %) der gesamten Abfälle abgelagert, darunter auch mehr als 45 % der Siedlungsabfälle. Diese Zahlen verweisen jedoch auch bereits auf eine andere Seite des „Abfalls“. In den letzten Jahren ist in der Sicht auf Abfall ein deutlicher Paradigmenwechsel erkennbar. Zunehmend wird von Abfall als Sekundärrohstoff gesprochen, der wertvolle Rohstoffe bzw. (vorrangig fossile) Primärenergie ersetzen kann.

1 Abfall oder Sekundärrohstoffe?
2 Hürden, die es zu überwinden galt
3 Wie hoch ist unser Potenzial an Sekundärrohstoffen?
4 Quo vadis Abfallwirtschaft?
Autor(en)
Holger Alwast, Dr. Bärbel Birnstengel
Contentpartner
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH
Publikation
20. Kasseler Abfallforum (2008) (April 2008)
Verkaufspreis
€ 5,00 oder im Premium-Abonnement enthalten