23. Trierer Kolloquium zum Umwelt- und Technikrecht: Neues europäisches Chemikalienrecht (REACH)
Aufgrund der hohen Aktualität der REACH-Verordnung widmete das Institut für Umwelt- und Technikrecht der Universität Trier (IUTR) unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard Hendler das 23. Trierer Kolloquium zum Umwelt-und Technikrecht vom 2. bis 4. September 2007 dem Thema "Neues europäisches Chemikalienrecht (REACH)". Etwa 140 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis waren der Einladung der vier Direktoren Prof. Dr. Reinhard Hendler, Prof. Dr. Peter Marburger, Prof. Dr. Peter Reiff und Prof. Dr. Meinhard Schröder nach Trier gefolgt.
Das naturwissenschaftliche Einstiegsreferat hielt Prof. Dr. Heidi Foth, Direktorin des Instituts für Umwelttoxikologie der Universität Halle-Wittenberg und Vorsitzende der Gesellschaft für Toxikologie in der DGPT, zum Thema Chemikaliensicherheit – naturwissenschaftliche Grundlagen, Bewertungsstrategien, Herausforderungen“. Zunächst erläuterte sie die Methoden der Erfassung der Gefahren von Chemikalien und die Art der Datengewinnung. Anschließend ging sie auf das Vorgehen bei der toxikologischen Bewertung des Risikos durch Chemikalien ein, wobei sie betonte, dass unerwartete Wirkungen aufgrund verschiedener Faktoren nicht ausgeschlossen werden könnten. Abschließend stellte sie die Endbewertung eines Stoffes und die möglichen Handlungsoptionen im Rahmen des Risikomanagements dar.
Autor(en)
Steffen Schleiden
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
EurUp 06 / 2007 (Dezember 2007)
Verkaufspreis
€ 32,00