Entwicklungen des Rechtsschutzes im Umweltrecht aufgrund völker- und europarechtlicher Vorgaben – insbesondere das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz
Bis vor wenigen Jahren galt die Regelung von Rechtsschutz und gerichtlicher Kontrolle im Umweltrecht vorrangig als Kompetenz des nationalen Gesetzgebers. Zunehmend stehen aber die nationalen Vorschriften über die Beteiligung der Öffentlichkeit, den Zugang zu den Gerichten und die Ausgestaltung der gerichtlichen Kontrolle unter dem Einfluss europa- und völkerrechtlicher Vorgaben.
Die Konzeption von Klagemöglichkeiten im Bereich des Umweltrechts wird dabei maßgeblich durch das Übereinkommen über den Zugang zu Informationen, die Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten, die sog. Aarhus-Konvention, und deren Umsetzung auf europäischer und nationaler Ebene geprägt.
Autor(en)
Dr. Liane Radenspiel
Contentpartner
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH
Publikation
EurUp 03 / 2007 (August 2007)
Verkaufspreis
€ 32,00